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Wer war das furchtbarste Mitglied des ADAC?

Seine Mitgliedsnummer war 725.

ADAC-Einsatz in Berlin. (Foto: Shutterstock)
Über diese Rubrik COOL ZU WISSEN

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Echt? Ganz ohne Behinderung?

In dieser Rubrik taucht das Thema Behinderung nicht auf. In einem Magazin für Menschen mit Behinderung mag das auf den ersten Blick etwas befremdlich erscheinen.

Deswegen möchten wir COOL ZU WISSEN kurz erklären. COOL ZU WISSEN erlaubt sich eine große Bandbreite: Dazu gehören banale oder komplizierte Dinge des Alltags, Bildungsausflüge, Angelegenheiten, über die gerade jeder spricht, und solche, über die eigentlich kaum jemand spricht – aber nie das Thema Behinderung.

Menschen mit und Menschen ohne Behinderung erstellen ROLLINGPLANET. Uns nervt es, immer nur über Behinderungen zu sprechen. Wir sind überzeugt: Menschen mit Behinderung sollten sich nicht auf ihre Behinderung reduzieren lassen – sie sind auch und vor allem Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen und Neugierden. In unserer Rubrik COOL ZU WISSEN bietet ROLLINGPLANET deshalb nützliches Wissen für alle Lebenslagen. Egal, ob für Menschen mit oder Menschen ohne Behinderung.

COOL ZU WISSEN ist folglich nicht nur eine Rubrik, sondern auch ein Statement.

Das furchtbarste Mitglied des ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) war Adolf Hitler. Seine Mitgliedsnummer lautete 725. Allerdings wurde er nicht regulär aufgenommen, sondern der ADAC verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft im Jahr 1933, nachdem er Reichskanzler geworden war. Diese Ehrenmitgliedschaft wurde ihm nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder aberkannt.

Der ADAC war während der NS-Zeit gleichgeschaltet worden und in die nationalsozialistische Organisation „Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps“ (NSKK) integriert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der ADAC neu gegründet und distanzierte sich von seiner Vergangenheit.

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Der ADAC wurde am 24. Mai 1903 unter dem Namen „Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung“ (DMV) in Stuttgart gegründet. Erst 1911 erhielt der Verein seinen heutigen Namen ADAC. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Club von einer Interessenvertretung für Motorradfahrer zu einer Organisation für Autofahrer und Verkehrssicherheit. Heute ist der ADAC mit über 21 Millionen Mitgliedern einer der größten Automobilclubs der Welt.

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