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Seltene Krankheit: Mehr als 300 Katzen in Großbritannien tot

Die Experten der Tierarztvereinigung gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Was bedeutet das für Halter?

Katze mit Infusion
Zusätzlich zu den über 300 toten Tieren mussten mehr als 500 Katzen in Tierkliniken behandelt werden. (Symbolfoto: Shutterstock)

In Großbritannien sind Hunderte Katzen mutmaßlich an einer seltenen Krankheit gestorben. Das berichtete der Sender Sky News am Donnerstag unter Berufung auf Angaben der Tierarztvereinigung Royal Veterinary College. Mindestens 330 Katzen sollen demnach gestorben und mehr als 500 in Tierkrankenhäusern behandelt worden sein. Allerdings gehen die Fachleute von einer hohen Dunkelziffer aus, da nicht alle Ärzte ihre Zahlen an die Vereinigung melden.

Steckt kontaminiertes Futter dahinter?

Die sogenannte Panzytopenie könnte Experten zufolge in Zusammenhang mit kontaminiertem Katzenfutter stehen. Die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen sollen bei erkrankten Tieren schnell abnehmen, was tödliche Folgen haben kann. Bestimmte Trockenfutter einiger Hersteller wurden aus Vorsicht dem Bericht zufolge zurückgerufen.

Die Krankheit kann ebenfalls bei Menschen auftreten. Die britische Lebensmittelbehörde teilte aber mit, es gebe keine Hinweise darauf, dass der Ausbruch auch für Menschen eine gesundheitliche Gefahr darstellen könne. Ursächlich für die Erkrankung können neben gewissen Medikamenten (Busulfan, Cyclophosphamid, Anthracycline, Nitrosoharnstoffe, Metamizol) auch Strahlenbelastung und chemische Substanzen (Benzol, Insektizide) sein.

(RP/dpa)

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