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„Schattenbericht“: Was für Menschen mit Behinderung in Hamburg besser werden muss

Der Schattenbericht übt deutliche Kritik am bisherigen Landesaktionsplan Hamburgs zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Zu sehen sind die Elbphilharmonie und ein Gehweg sowie Boote
Hamburger HafenCity mit der Elbphilharmonie (Foto: Shutterstock)

Am 12. Dezember 2024 wurde in Hamburg der „Schattenbericht Hamburg“ zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorgestellt. Er wurde von Menschen mit Behinderungen und Selbsthilfegruppen erstellt und beleuchtet die aktuellen Defizite in der Stadt.

Der nach zweijähriger Arbeit vorgestellte Schattenbericht kritisiert den bisherigen Landesaktionsplan Hamburgs zur Umsetzung der Konvention deutlich. Der erste Landesaktionsplan wurde im Jahr 2012 vom Hamburger Senat vorgelegt und seitdem in Abständen aktualisiert.

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Maßnahmen als unzureichend kritisiert

Die Autorinnen und Autoren empfinden die bisherigen Maßnahmen als unzureichend und fordern umfassendere Schritte, um die Rechte und Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen zu stärken.

Der Schattenbericht entstand im Rahmen einer moderierten Zukunftswerkstatt, in der Menschen mit Behinderungen eigene Ideen und Umsetzungsvorschläge erarbeiteten. Dieses partizipative Vorgehen soll sicherstellen, dass die Perspektiven der Betroffenen im Mittelpunkt stehen. Zu dem Projekt „Schattenbericht“ heißt es:

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„Trotz Bestrebungen der Hamburger Politik für Inklusion und Partizipation sind Prozesse und Maßnahmen zu deren Realisierung häufig umstritten. Hier kann nur das Wissen behinderter Menschen Auskunft geben. Durch den Schattenbericht auf Basis der Zukunftswerkstatt kommen die Perspektiven ausschließlich behinderter Menschen zu Wort. Und in Hamburg leben über 240.000 Menschen mit einer Behinderung.“

Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr

Ein zentrales Anliegen des Berichts ist die Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr. Neben technischen Aspekten wie funktionierenden Aufzügen wird auch ein respektvoller Umgang betont. So äußerte eine Rollstuhlfahrerin den Wunsch, nicht ohne vorherige Zustimmung geschoben zu werden.

Der Bericht thematisiert zudem die Arbeitsbedingungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Kritisiert wird insbesondere, dass die Beschäftigten dort weiterhin keinen Mindestlohn erhalten.

Link zum Schattenbericht:
https://www.schattenbericht-hamburg.de/das-projekt

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