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Peyman Mizan gehört nicht mehr zum Bundesligakader des RSV Lahn-Dill

Rollstuhlbasketball: Der 25-jährige ehemalige Junioren-Nationalspieler verlässt den Verein während der Saison auf eigenen Wunsch.

Rollstuhlbasketballer auf dem Feld
Peyman Mizan mit Ball (Foto: Armin Diekmann)

Der ehemalige iranische Junioren-Nationalspieler Peyman Mizan gehört nicht mehr zum Kader des amtierenden Deutschen Meisters RSV Lahn-Dill. Auf eigenen Wunsch scheidet der 25-Jährige ab sofort aus und steht den Wetzlarern in den verbleibenden Spielen der laufenden Saison nicht mehr zur Verfügung.

Peyman Mizan stieß im Sommer 2018 zu den Wetzlarer Rollis, spielte zunächst für den RSV Lahn-Dill II, ehe er zur Saison 2019/2020 fest in den Bundesligakader aufrückte. Mit dem Team gewann er 2021 die IWBF Champions League, 2022 den nationalen Titel sowie 2024 das Double aus Deutscher Meisterschaft und Deutschem Pokal.

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Wiedersehen nicht ausgeschlossen

„Peyman hat viel erreicht und in seinen jungen Jahren bereits ein bewegtes Leben hinter sich. Dafür gebührt ihm unser Respekt. Leider konnte er sich sportlich nicht in die Rolle hineinspielen, die er sich im Team selbst gewünscht hat. Daher ist es nur konsequent, dass beide Seiten nun getrennte Wege gehen, um ihre jeweiligen Ziele zu verfolgen. Wir wünschen ihm von ganzem Herzen viel Erfolg für seinen weiteren sportlichen Werdegang – vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja irgendwann noch einmal“, so RSV-Geschäftsführer Andreas Joneck zum Abgang des 25-Jährigen.

Peyman Mizan: „Die Entscheidung, den Verein zu verlassen, fällt mir alles andere als leicht. Der RSV war für mich weit mehr als nur ein Team – er war ein Zuhause, in dem ich auch persönlich wachsen konnte. Ich bin unendlich dankbar für die unvergesslichen Momente, die Unterstützung und die familiäre Atmosphäre. Dennoch spüre ich, dass die Zeit gekommen ist, ein neues Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicke ich in die Zukunft und wünsche dem Verein von Herzen weiterhin viel Erfolg. Auch ich hoffe, dass sich unsere Wege eines Tages wieder kreuzen.“

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