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Kultur & Lifestyle

Per Telefon die Elbphilharmonie besuchen

Das Projekt „Bei Anruf Kultur“ geht in eine neue Runde und bringt mit seinem Herbst/Winter-Programm über 20 Kulturstätten kostenlos zu den Teilnehmern nach Hause.

Die Elbphilharmonie in Hamburg.
Die Elbphilharmonie in Hamburg kann nun über das Telefon erkundet werden. (Foto: Shutterstock)

Das Programm ist thematisch breit aufgestellt: In den kommenden drei Monaten finden wieder Führungen in und durch mehr als 20 Kulturstätten statt. Jede und jeder kann sich anmelden, das Angebot richtet sich an alle. Besonders interessant ist es jedoch für Menschen, denen ein Besuch im Museum nicht möglich ist, beispielsweise weil sie zu weit weg wohnen oder durch eine Behinderung eingeschränkt sind.

Interaktiv und kostenlos

„Bei Anruf Kultur“ funktioniert ähnlich wie ein Podcast – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten nach der Anmeldung eine Festnetznummer und die Raumnummer für die Einwahl. Sie hören dem Guide über das Telefon zu und werden während des Vortrags stumm geschaltet, so dass sie sich um störende Geräusche keine Gedanken machen müssen. Falls während der Führung Fragen aufkommen, haben die Zuhörerinnen und Zuhörer die Möglichkeit, diese zwischendurch in Gesprächsrunden zu stellen. Gerade in der dunkleren Jahreszeit kann man es sich mit „Bei Anruf Kultur“ zuhause mit einer Tasse Tee oder Kaffee gemütlich machen und in eine neue Kulturwelt mitnehmen lassen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. „Bei Anruf Kultur“ wird von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg gefördert. Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien über das Projekt:

„Der große Erfolg von ‚Bei Anruf Kultur‘ zeigt, dass die einfachen Ideen meist die besten sind. Das Angebot ist niedrigschwellig und spricht sehr unterschiedliche Zielgruppen für eine gemeinsame, akustische Führung an. Die Ausstellungen werden dabei so präzise beschrieben, dass sie vor dem inneren Auge lebendig werden. Ein tolles Projekt, das Kunst und Kultur mit dem Telefon für jeden und von jedem Ort aus erlebbar macht.“

Mit dabei sind diesmal unter anderem: Museum für Hamburgische Geschichte, Hafenmuseum, Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Jenisch Haus, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG), Pinneberg Museum, Deichtorhallen Hamburg, Elbphilharmonie, Altonaer Museum, Willy-Brandt-Haus Lübeck, Ernst Barlach Haus

Alle Termine sind auf der Internetseite www.beianrufkultur.de abrufbar. Eine barrierefreie Terminliste finden Interessierte unter www.bsvh.org/termine.html. Menschen ohne Zugang zum Internet können sich das Programm über das Infotelefon des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg (BSVH) unter: Tel. (040) 209 404 66 vorlesen lassen.

(RP/PM)

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