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Nonnemacher: „Zu viele Barrieren in vielen Bereichen“

Brandenburgs Sozialministerin sieht die Herstellung von Teilhabe und selbstbestimmtem Leben als wichtige Aufgabe der Landesregierung an.

Ursula Nonnemacher
Die brandenburgische Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Foto: Soeren Stache/dpa)

In Brandenburg leben rund 508.000 Menschen mit festgestellten Behinderungen, darunter 335.000 mit einer anerkannten Schwerbehinderung. Heute wird der europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“.

Teilhabe nicht immer einfach zu verwirklichen

Selbstbestimmtes Leben und Teilhabe am gesellschaftlichen Alltag ist für Menschen mit Beeinträchtigungen aus Sicht von Brandenburgs Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) nicht immer einfach zu verwirklichen. Es gebe noch zu viele Barrieren in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens, sagte Nonnemacher am Dienstag in einer Mitteilung.

„Wir müssen auch in Brandenburg weiter Barrieren abbauen, sichtbare ebenso wie Barrieren in den Köpfen, damit jeder überall dabei sein kann. Unser Anspruch als Landesregierung ist, dass alle Menschen in diesem Land selbstbestimmt leben können.“,

so Nonnemacher weiter.

Die Landesbehindertenbeauftragten Janny Armbruster sagte, es sei wichtig, dass die Kommunen mit Unterstützung des Landes mehr in die Barrierefreiheit investieren könnten.

(RP/dpa/bb)

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