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Köln 99ers trauern um Winfried Hühn

Nachruf des Vereins: Unser 1. Vorsitzender Winfried Hühn, der als Gründungsmitglied seit 2008 im Amt war, ist am vergangenen Samstag nach langer Krankheit verstorben. Er wurde 52 Jahre alt.

(Foto: Gero Müller-Laschet)

Mit dem Tod von Winni, wie er gerne genannt wurde, verliert der Rollstuhlbasketball in Köln eine Persönlichkeit mit viel Gestaltungskraft. In Dankbarkeit für sein Engagement und seine Verdienste um unseren Verein müssen wir uns trotz seiner schweren Erkrankung überraschend von ihm verabschieden. Winni kam zunächst als Spieler in unseren Ursprungsverein RSC Köln und hat unseren erfolgreichen Weg in die 1. Bundesliga begleitet, bis wir uns 2008 als RBC Köln 99ers eigenständig aufgestellt haben. Dabei war er maßgeblich an der Umsetzung beteiligt und konnte uns durch seine juristischen Vorkenntnisse den Weg ebnen. Mit seinem Engagement für die Mitglieder im Verein hat er sich immer in den Dienst des Vereins gestellt und dafür auch leidenschaftlich gekämpft.

Winni war nicht nur ein sportlich aktives Mitglied, sondern er war auch zur Stelle, wenn seine Hilfe bei Veranstaltungen und Events benötigt wurde. Es war Winni immer eine Herzensangelegenheit, seinen Elan und seine Kraft in den Rollstuhlbasketballsport zu stecken.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir wünschen seinen Angehörigen viel Kraft, um diesen schweren Verlust zu tragen. Sein Tod reißt eine große Lücke in die 99ers-Familie. In Absprache mit den Hinterbliebenen wird es in Gedenken an Winfried Hühn beim nächsten Bundesliga-Heimspiel der 99ers am 3.12. gegen Rhine River Rhinos eine Schweigeminute geben.

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