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Inklusionsprojekt „Move it!“: Rhine River Rhinos und IKK Südwest kooperieren

Zwei Anliegen mit einer Klappe – Schülerinnen und Schüler sollen durch Rollstuhlbasketball direkten Kontakt zu Menschen mit Behinderung erfahren und für nachhaltig gesunden Lebensstil begeistert werden.

Mannschaftsfoto des Rollstuhlbasketball-Teams
Das Bundesliga-Team der Rhine River Rhinos (Foto: RRR)

Mit dem Bewegungsprojekt „Move it!“ möchten der Rollstuhlbasketball-Bundesligist Rhine River Rhinos und die regionale Krankenkasse IKK Südwest Kindern und Jugendlichen die rollende, paralympische Sportart näherbringen. Ein weiteres Ziel des Projekts neben dem Spaß an mehr Bewegung: Durch den direkten Kontakt mit den Sportlerinnen und Sportler die Jugendlichen für mehr Inklusion im Alltag zu sensibilisieren. Um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Rollstuhlbasketball zu spielen, waren die Profis der Rhine River Rhinos nun in der Niclas-August-Otto-Schule in Diez zu Gast.

Den Rollstuhl als Sportgerät lenken und koordinieren, mit dem Basketball über das Feld dribbeln und gleichzeitig den Spielverlauf im Blick behalten – Rollstuhlbasketball ist eine anspruchsvolle Sportart. Und erfordert viel Geschick, Ausdauer und Koordination.

„Gerade für Kinder und Jugendliche sind diese Fähigkeiten wichtig für die weitere Entwicklung und tragen außerdem zu einem nachhaltig gesunden Lebensstil bei“,

erklärt Ike Schuster, Projektleiter für Gesundheitsförderung bei der IKK Südwest. „Gemeinsam mit den Rhine River Rhinos möchten wir Schülerinnen und Schüler nicht nur zu mehr Bewegung im Alltag animieren, sondern auch den Teamgeist fördern“, so Schuster weiter.

„Respekt, Toleranz und Akzeptanz“

Im Team der Rhine River Rhinos spielen sowohl Männer als auch Frauen, mit und ohne Behinderung, denn in der paralympischen Sportart sind alle willkommen. Linda Hämmerle, Vorsitzende des Gesamtvereins, erklärt:

„Rollstuhlbasketball ist ein Paradebeispiel dafür, wie Inklusion im (Sport-)Alltag gelebt werden kann. Daher ist es uns ein großes Anliegen, Schülerinnen und Schülern die Begegnung mit den Profis zu ermöglichen. So können in entspannter, lockerer Atmosphäre eventuell vorhandene Fragen zum alltäglichen Leben in einem Rollstuhl oder zur Sportart an sich gestellt werden.“

Die Schülerinnen und Schüler aus Diez konnten nach einer kurzen Einführung in die Spielregeln selbst ausprobieren, im Rollstuhl über das Spielfeld zu fahren und anschließend mit dem Basketball den Korb zu treffen. Dies ist gar nicht so einfach aus der niedrigeren sitzenden Position, wie die Jugendlichen feststellten. Hilfreiche Tipps und Tricks erhielten sie dabei natürlich von den Bundesliga-Profis.

„Respekt, Toleranz und Akzeptanz sind Werte, die an unserer Schule großgeschrieben werden. Das Projekt ist bestens dafür geeignet, den Jugendlichen spielerisch zu vermitteln, wie wichtig diese Werte sind und trägt außerdem dazu bei, den eigenen, sportlichen, aber auch persönlichen Erfahrungshorizont der Schülerinnen und Schüler zu erweitern“, findet Jörg Schmitz, Leiter der Schule in Diez. Nach dem Besuch an der Nicolas-August-Otto Schule in Diez werden die Athletinnen und Athleten zukünftig an weiteren Schulen einen Einblick in ihren Sport geben.
(RP/PM)

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