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Gesellschaft & Politik

Inklusionsförderrat konstituiert sich unter neuem Namen

Mit der Umbenennung will das Gremium des Landes Mecklenburg-Vorpommern einen ganzheitlichen Ansatz ohne Ausgrenzung oder Stigmatisierung betonen.

Stefanie Drese klatscht
Stefanie Drese, Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Foto: Jens Büttner/dpa)

Der Inklusionsförderrat des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist am Donnerstag erstmalig unter neuem Namen zusammengetreten. Zuvor hieß das Gremium Integrationsförderrat.

„Während es bei der Integration häufig nur um das Hineinnehmen eines Menschen in ein bereits existierendes System geht und damit der einzelne Mensch sich anpassen muss, will Inklusion von Anfang an ein gemeinsames System für alle Menschen, ohne dass jemand ausgegrenzt oder stigmatisiert wird“,

sagte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) in Schwerin.

Clemens Russel zum Vorsitzenden gewählt

In dem Gremium sitzen neben Vertretern von Verbänden von Menschen mit Behinderung auch Kommunalvertreter und Mitglieder der Sozialverbände. Zum Vorsitzenden wurde den Angaben zufolge Clemens Russel von der Lebenshilfe gewählt.

Sozialministerin Drese betonte, dass man die Inklusion von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des Lebens verbessern wolle. „Wir sind als Landesregierung sehr dankbar für die positive und konstruktive Unterstützung des Inklusionsförderrates bei diesem Vorhaben“, so die Politikerin.

(RP/dpa/mv)

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