Die Kampagne trägt den Titel „In der besten Gesellschaft“ und stellt Menschen mit und ohne Behinderung in einem einheitlichen, stilvollen Fashion-Look dar. Die Motive zeigen ESA-Mitarbeitende und Klient:innen in farbenfrohen Outfits – bestehend aus Anzügen, Kostümen und Accessoires in Pink und Blau –, die aus Second-Hand-Läden in Hamburg und Berlin stammen. Die visuelle Gestaltung orientiert sich bewusst an typischen Modemagazinen, um dem Thema eine zeitgemäße und selbstbewusste Bildsprache zu verleihen.
„Zusammen mit der ESA haben wir einen Look entwickelt, der eher nach Fashion als nach Social aussieht – und so Inklusion zum Trend macht“, sagt Johannes Meissner, Kreativgeschäftsführer der Berliner Agentur Glow Communication.
Die Evangelische Stiftung Alsterdorf will mit der Kampagne deutlich machen, dass Inklusion ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag ist, der nicht nur Strukturen, sondern auch Haltungen betrifft. „Inklusion ist unser Auftrag – aber Haltung ist unsere Entscheidung“, erklärt Pastor Uwe Mletzko, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.
Auch die Frage der Barrierefreiheit wird thematisiert. „Barrierefreiheit ist kein Privileg, sondern ein Recht – und notwendig, damit ich gleichberechtigt Zugang habe: zu medizinischer Versorgung, Bildung, Freizeit oder Gebäuden“, sagt Kerstin Hopf, Mitarbeiterin im Event-Team der ESA.
Multimediale Kampagne
Die Kampagne ist seit dem 29. April 2025 in Hamburg sowie in ausgewählten Regionen Schleswig-Holsteins sichtbar. Die Motive erscheinen auf Großflächenplakaten, in der S-Bahn, auf Social Media sowie auf der begleitenden Website in-der-besten-gesellschaft.de. Darüber hinaus ist die Kampagne Teil verschiedener Veranstaltungen und Informationsformate, mit denen die Stiftung gezielt über Inklusion aufklärt.
Mit ihrer ungewöhnlich gestalteten Kampagne setzt die Evangelische Stiftung Alsterdorf bewusst einen Akzent: Sie will Inklusion nicht allein über Argumente, sondern auch über sichtbare Präsenz und zeitgemäßes Design vermitteln. Das Thema soll so nicht nur sozial, sondern auch gesellschaftlich und kulturell anschlussfähig gemacht werden.
(RP)






