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Paralympics

„Ich leide nicht an der Glasknochenkrankheit. Ich habe sie“

Die besten deutschen Sprüche bei den Paralympics in Tokio, die vom 24. August bis 5. September 2021 stattfanden.

Valentin Baus jubelt
Valentin Baus jubelt nach seinem Sieg im Finale gegen den Chinesen Cao. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

„Die Wahl kann man nicht groß kritisieren. Das passt.“

(Radsportler Michael Teuber, als er zusammen mit Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller zum deutschen Fahnenträger für die Eröffnungsfeier ausgewählt wurde)

„Eine Mischung aus Autoscooter und taktischem Mannschaftssport.“

(Fahnenträgerin Mareike Miller auf die Frage, wie sie ihren Sport Rolllstuhlbasketball beschreiben würde)

Rollstuhlbasketball: Mareike Miller mit Ball gegen Saskia Pronk (l.) und Jitske Visser (r.) aus den Niederlanden.

Mareike Miller mit Ball gegen Saskia Pronk (l.) und Jitske Visser (r.) aus den Niederlanden. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

„Wir sitzen in den Mensen beim Essen vergleichbar wie in einem Besuchsraum im Gefängnis.“

(DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher zu den Corona-Regeln im Athleten-Dorf)

„Die Stadt ist einfach nur ein Moloch aus Beton und Straßen. Aber die Menschen sind ungewöhnlich freundlich. Die müssen alle Rücken haben, so oft finden Verbeugungen am Tag statt.“

(Beucher über die Ausrichterstadt Tokio)

„Wenn er beim Training sein T-Shirt aussieht, drehen sich alle um. Aber er sieht ja auch wirklich aus wie ein gemalter sexiest man alive.“

(Der zweimalige Paralympicssieger Heinrich Popow über den Weitsprung-Zweiten Leon Schäfer)

„Endlich hat die erste Goldrakete gezündet.“

(Beucher nach der ersten Goldmedaille am vierten Wettkampftag)

„Regenwetter ist man gewohnt, wenn man an der Ostsee wohnt.“

(Sprinterin Lindy Ave, nachdem sie über 400 Meter im strömenden Regen zu Gold und Weltrekord gelaufen war)

Leichtathletik, Frauen, Finale 400 Meter, T38, im Olympic Stadium: Lindy Ave (Deutschland) hält ihre Goldmedaille. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

Leichtathletik, Frauen, Finale 400 Meter, T38, im Olympic Stadium: Lindy Ave (Deutschland) hält ihre Goldmedaille. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

„Dass es sich irgendwie gelohnt hat, legitimiert ein bisschen, dass ich mein Kind alleine gelassen habe.“

(Frances Herrmann, Mutter eines anderthalb Jahre alten Sohnes, nach Silber im Speerwurf)

„Wir hören bei Bewerbungen immer, dass es kurze Wege geben soll. Aber mit kurzen Wegen kommt man hier nicht zu Potte.“

(DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher über die Spiele in Tokio)

„Ich freu’ mich wie ein Affe und dann seh ich die scheiß rote Fahne.“

(Kugelstoßer Mathias Schulze, nachdem sein vermeintlich zu Bronze reichender letzter Wurf für ungültig erklärt wurde)

Mathias Schulze aus Deutschland reagiert enttäuscht.

Mathias Schulze (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

„Ich leide nicht an der Glasknochenkrankheit. Ich habe sie.“

(Tischtennis-Paralympicssieger Valentin Baus – siehe großes Foto ganz oben –, als im TV-Studio gesagt wurde, er leide an der Glasknochenkrankheit)

„Jetzt haben wir Silber, aber gerade fühlt es sich an wie der letzte Platz.“

(Tischtennisspieler Thomas Schmidberger, nachdem er in der entscheidenden Partie des Teamwettbewerbs eine 2:0-Satzführung verspielt hatte)

„Was ich verloren habe, trage ich an zu viel Kilos mit mir rum.“

(Kanute Tom Kierey, in Rio noch Zweiter, diesmal Sechster)

„Ich war als zweifacher Opa in Tokio. Vielleicht gehe ich 2024 als drei- oder vierfacher Opa nach Paris.“

(Badminton-Spieler Thomas Wandschneider, 57, plant nach dem Debüt seiner Sportart in Tokio für Paris 2024 eine Rückkehr)

„In dem Moment wäre es sogar in Ordnung gewesen, wenn es mir den Meniskus rausgehauen hätte.“

(Prothesen-Sprinter Johannes Floors, als ihm Kollegin Irmgard Bensusan nach seinem Gold-Lauf über 400 Meter im Ziel in die Arme sprang)

Johannes Floors mit Goldmedaille

Freut sich über seinen Sieg: Johannes Floors mit der Goldmedaille. (Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

„Vorher habe ich mir in die Hose geschissen.“

(Floors über den Druck vor dem Rennen)

„Fastest man on no legs. Klingt geil. Nehm ich.“

(Floors nach seinem Sieg über 400 Meter)

„Ich habe mit David Behre einen Wettkampf vereinbart: Wer kann mehr Sushi essen. Ich habe extra eine weite Hose für danach mitgebracht.“

eichtathletik, 100 Meter T64 - Prothese, Frauen Finale, im Olympiastadion. Die Silbermedaillen-Gewinnerin Irmgard Bensusan aus Deutschland jubelt nach ihrem Rennen mit der deutschen Fahne.

Leichtathletik, 100 Meter T64 – Prothese, Frauen Finale, im Olympiastadion. Die Silbermedaillen-Gewinnerin Irmgard Bensusan aus Deutschland jubelt nach ihrem Rennen mit der deutschen Fahne. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

„Wir werden ein saugeiles Turnier spielen“

(Stephan Weil, Co-Trainer der deutschen Goalballer, bevor das Team überraschend bereits in der Vorrunde ausschied.)

„Jetzt freue ich mich, nach Hause zu kommen zu meinen drei Monstern.“

(Schwimmerin Verena Schott freut sich nach dreimal Bronze auf ihre Kinder)

Tokyo Aquatics Centre: Verena Schott aus Deutschland freut sich nach dem Wettkampf über ihre Bronzemedaille. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

Tokyo Aquatics Centre: Verena Schott freut sich über ihre Bronzemedaille. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

Das könnte Sie auch interessieren: Besondere Menschen, Ergebnisse, Ereignisse und Stimmen zu den Paralympics

(RP/dpa)

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