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Hilfsportal für Geflüchtete mit Behinderung aus der Ukraine gestartet

Die Initiative kommt aus Bremen. Deutschlandweit werden Organisationen gebeten, in den Rubriken „Transfer“ und „Wohnen“ ihre Angebote zu hinterlegen.

Eine alte Dame aus der Ukraine sitzt am Grenzübergang Medyka in Polen in einem Rollstuhl, eingewickelt in eine Wärmefolie gegen die frostigen Temperaturen. Weiterhin strömen jeden Tag tausende Menschen aus der Ukraine auf der Flucht vor Putins Krieg in den Westen. (Foto: Christoph Reichwein/dpa)
Eine alte Dame aus der Ukraine sitzt am Grenzübergang Medyka in Polen in einem Rollstuhl, eingewickelt in eine Wärmefolie gegen die frostigen Temperaturen. Weiterhin strömen jeden Tag tausende Menschen aus der Ukraine auf der Flucht vor Putins Krieg in den Westen. (Foto: Christoph Reichwein/dpa)

Arne Frankenstein, Landesbehindertenbeauftragter der Freien Hansestadt Bremen, hat mit seiner Dienstelle sowie weiteren Institutionen die Seite www.hilfsabfrage.de erstellt. Die Internetseite soll dazu beitragen, die bestehenden Wohn- und Transferangebote für behinderte Menschen aus der Ukraine zu bündeln und übersichtlich aufzuführen, um die zur Verfügung stehenden Ressourcen flächendeckend zu nutzen.

Deutschlandweit werden Organisationen der Behindertenhilfe gebeten, in den Rubriken „Transfer“ und „Wohnen“ ihre Hilfsangebote zu hinterlegen. Organisationen in der Ukraine, in den Grenzregionen sowie in Deutschland können dann ein sogenanntes „matching“ zwischen den behinderten, geflüchteten Menschen und den Hilfsangeboten in Deutschland herstellen.

Hilfsangebote koordinieren

„Viele Einrichtungen haben sich bereits selbst auf den Weg gemacht und Unterstützung organisiert“, so Frankenstein. „Das ist großartig.“ www.hilfsabfrage.de soll nun das Angebot bündeln und übersichtlich darstellen. Eine redaktionelle Überwachung der eingetragenen Angebote findet statt.

„In meiner Funktion als Landesbehindertenbeauftragter möchte ich alle Behinderteneinrichtungen herzlich einladen, ihr jeweiliges Angebot auf die Seite einzustellen. Ferner habe ich die Bitte, dass dieser Aufruf bundesweit breit gestreut wird.“

(RP)

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