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Kultur & Lifestyle

Grenzenlos Kultur geht in die 23. Runde

Das älteste inklusive Theaterfestival findet dieses Jahr vom 30. September bis zum 10. Oktober in Mainz statt.

Plakat des Festivals
(Foto: Daniela Buchholz)

Das inklusive Theaterfestival „Grenzenlos Kultur“ bietet nach einer Corona-Notausgabe 2020 in diesem Jahr elf Tage Programm im Mainzer Staatstheater. Vom 30. September bis 10. Oktober sind mehr als zehn Produktionen zu sehen. Das komplette Programm der 23. Ausgabe des nach Angaben ältesten inklusiven Theaterfestivals in Deutschland werde in Kürze auf der Homepage https://www.grenzenlos-kultur.de veröffentlicht. Der Kartenverkauf beginnt am 23. August.

Wie Festival-Gründungskurator Andreas Meder am Freitag in Mainz sagte, werden drei skandinavische Künstlerinnen zu Beginn in drei Solo-Performances ihre Lebensgeschichte auf eine Art und Weise erzählen, die Hoffnung machen wolle auf eine gleichberechtigte inklusive Gesellschaft. Die finnische Künstlerin hat die Glasknochenkrankheit, die dänische Schauspielerin ist blind und die Norwegerin durch ein Erschöpfungssyndrom eingeschränkt. Die drei Auftritte beziehen sich auf das Thema des rheinland-pfälzischen Kultursommers 2021 „Nordlichter“.

Die Highlights der Veranstaltung

Zu den Höhepunkten gehöre das Theater-Solo „Ich bin’s Frank“ mit Julia Häusermann aus den Münchner Kammerspielen. „Sie ist ein Medium, um Emotionen auf die Bühne zu bringen“, sagte Meder. Ein anderes Highlight sei die Tanz-Performance um Freundschaft und Liebe der Rollstuhl fahrenden Schauspielerin Lucy Wilke und Pawel Dudus mit dem Titel „Scores that shaped our friendship“. Bei dem Klassiker „Warten auf Godot“ gehe es darum, „das man unter Corona nicht arbeiten kann“.

Bei einem Symposium, das das Festival begleitet, gehe es um Barrierefreiheit auf der Bühne und im Zuschauerraum. Chefdramaturg Jörg Vorhaben sprach von „kraftvollen, bildgewaltigen Inspirationen“. Finanziert wird das Festival vor allem von der Aktion Mensch und dem Kultursommer-Budget der Landesregierung (rund 45.000 Euro) sowie den Ticketpreisen.

(RP/dpa)

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