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Für naive Träumer: Paralympics und ein bisschen Frieden?

Nach russischem Angriff auf die Ukraine verweist das Internationale Paralympische Komitee auf Olympische Waffenstillstandsresolution.

Ein Helfer vom Malteser Trier verlädt einen Rollstuhl in einen LKW, der mit weiteren Hilfsgütern in die Ukraine verbracht wird. (Foto: Harald Tittel/dpa)
Ein Helfer vom Malteser Trier verlädt einen Rollstuhl in einen LKW, der mit weiteren Hilfsgütern in die Ukraine verbracht wird. (Foto: Harald Tittel/dpa)

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat nach Russlands Angriff auf die Ukraine mit Blick auf die am 4. März beginnenden Winter-Paralmpics in Peking auf die Olympische Waffenstillstandsresolution verwiesen.

„Die Paralympischen Winterspiele fallen unter die Olympische Waffenstillstandsresolution mit dem Titel ,Aufbau einer friedlichen und besseren Welt durch Sport und das Olympische Ideal‘, die von 193 Mitgliedstaaten auf der 76. UN-Generalversammlung einvernehmlich angenommen wurde“,

teilte das IPC auf Anfrage mit: „Sie fordert die Einhaltung des Olympischen Waffenstillstands sieben Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele am 4. Februar 2022, bis sieben Tage nach Ende der Paralympischen Winterspiele am 21. März.“

Ob es sportliche Auswirkungen auf die Spiele gibt, scheint noch unklar. „Das IPC steht im Vorfeld sowohl mit dem ukrainischen als auch dem russischen Paralympischen Komitee im Dialog“, erklärte der Weltverband: «Als politisch neutrale Organisation liegt der Fokus des IPC weiterhin eher auf den bevorstehenden Spielen als auf der aktuellen Situation.“

(RP/dpa)

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