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Frühling in München – jetzt dürfen noch mehr schwerbehinderte Menschen Pipi machen

Im Rahmen des 59. Münchner Frühlingsfests wurde der neue mobile „Toilette für alle“-Container der Stiftung Leben pur eingeweiht. Mit 50 von bundesweit insgesamt 182 „Toiletten für alle“ nimmt Bayern eine Vorreiterrolle ein.

Drei Personen durchschneiden gemeinsam ein rotes Band vor einem mobilen ‚Toilette für alle‘-Container der Stiftung Leben pur. Im Hintergrund ist das Logo des Sponsors MSD sichtbar.
Einweihung der mobilen Toilette der Stiftung Lebenpur auf dem Frühlingsfest München (v.l.): Reinhold Scharpf (Vorsitzender des Stiftungsvorstandes „Leben pur“), Sozialministerin Ulrike Scharf und Beate Bettenhausen (Vorsitzende des Stif- tungsvorstandes „Leben pur“. (Foto: StMAS/ Nötel)

Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat während des 59. Münchner Frühlings- fests an der Einweihung des neuen mobilen „Toilette für alle“-Container der Stiftung Leben pur teilgenommen. Mobile „Toilette für alle“-Container ermöglichen Menschen mit komplexer Behinderung die Teilnahme an Veranstaltungen, wie auf dem 59. Münchner Frühlingsfest auf der Theresienwiese. Der Container befindet sich gleich neben dem nördlichen Eingang der Festwiese.

Sozialministerin Scharf betont: „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben muss allen Menschen möglich sein. ‚Toiletten für alle‘ tragen ganz wesentlich dazu bei, dass auch Menschen mit schweren oder mehrfachen Behinderungen diese Teilhabe ermöglicht wird. Es ist mir wichtig das Projekt der Stiftung Leben pur zu fördern, damit es zukünftig noch mehr ‚Toiletten für alle‘ gibt.“.

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Der neue mobile „Toilette für alle“-Container trägt das Qualitätssiegel der Stiftung Leben pur und ist außerdem mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ des Sozialministeriums ausgezeichnet. Die Stiftung Leben pur setzt sich bundesweit dafür ein, dass an allen öffentlichen Orten „Toiletten für alle“ entstehen. Dazu sucht sie in ganz Deutschland Partner aus Politik, Industrie und Wirtschaft sowie Behindertenverbände, Vereine und Initiativen – aber auch engagierte Privatpersonen, die die flä-chendeckende Umsetzung in Deutschland unterstützen.

Im Rahmen des Programms „Bayern barrierefrei“ der Bayerischen Staatsregierung wird das Projekt vom Freistaat gefördert. 50 „Toiletten für alle“ wurden in Bayern bereits realisiert. 63 weitere sind in Planung bzw. im Bau. Mit 50 von bundesweit insgesamt 182 „Toiletten für alle“ nimmt Bayern eine Vorreiterrolle ein.

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