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„Eine Jahrhundert-Chance für die Inklusion“

Mia san Inklusion: München geht als deutscher Bewerber für die Olympischen und Paralympischen Spiele ins Rennen. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hofft, dass die Spiele die Teilhabe von Menschen mit Behinderung weit über den Sport hinaus stärken.

Inklusionsministerin Ulrike Scharf (Foto: StMAS/Nötel)

Die Bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf begrüßt den Zuschlag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für München als Bewerber um die Olympischen Sommerspiele im Zeitraum zwischen 2036 und 2044: „Heute ist ein großer, historischer Tag für München. Olympische Spiele bei uns – das heißt auch: die Paralympics in München. Das ist eine Jahrhundert-Chance für die Inklusion.“ Für Scharf steht fest: „Unsere Landeshauptstadt hat den Zuschlag – was für ein besonderer sportlicher Moment. Jetzt müssen wir alles unternehmen, um auch das IOC zu überzeugen. Für mich steht fest: Olympia und München passen perfekt zusammen.“

In Olympischen Spielen sieht Scharf eine großartige Gelegenheit, den Sport auch als Instrument der Inklusion in den öffentlichen Fokus zu rücken: „Die Landeshauptstadt würde sich als Weltstadt für Inklusion präsentieren. Die Teilhabe aller Menschen stärkt das Miteinander in unserer Heimat, stiftet Identität und schafft Chancen. Der Sport, die gemeinsamen Erlebnisse, Siege und Niederlagen, Stärken entdecken – das alles und noch so viel mehr bieten die Olympischen Spiele und die Paralympics bei uns in der Heimat. Barrieren spielen dann keine Rolle mehr – Inklusion wird selbstverständlich gelebt. Das Gefühl, als Gemeinschaft stark zu sein, wird in den ganzen Freistaat ausstrahlen. Wir können ein Fest der Menschlichkeit, der Verständigung und des Friedens erleben. Diese Spiele können Bayern wie bereits 1972 nachhaltig prägen. Der Geist von Olympia – eine klare Werteorientierung, Höchstleistung, Fairness, Respekt und Freundschaft über alle Grenzen hinweg – wird von München in die Welt leuchten.“

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