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Bing Dwen Dwen heiß begehrt – Shuey Rhon Rhon nicht

Olympia und Paralympics: Die Maskottchen der Winterspiele kommen unterschiedlich gut an. Der Astronauten-Panda ist beliebter als das Laternenkind.

Die beiden Maskottchen Bing Dwen Dwen und Shuey Rhon Rhon (Foto: IWN)
Die beiden Maskottchen Bing Dwen Dwen und Shuey Rhon Rhon (Foto: IWN)

Das Maskottchen der Winterspiele, Bing Dwen Dwen, erfreut sich in China großer Beliebtheit. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, war das Panda-Stofftier bereits kurz nach dem Beginn der Spiele vielerorts ausverkauft. In sozialen Medien beschrieben Fans, wie sie vergeblich versuchten, noch an ein Exemplar zu kommen.

Die Organisatoren versprachen Abhilfe. So hingen die derzeitigen Lieferprobleme damit zusammen, dass Fabriken nach dem chinesischen Neujahrsfest noch geschlossen waren und nun erst langsam wieder die Arbeit aufnehmen.

Auf Chinesisch hat „Bing“ mehrere Bedeutungen, wobei die häufigste Eis ist. Das Wort symbolisiert auch Reinheit und Stärke, während „Dwen Dwen“ robust und lebendig bedeutet und auch Kinder repräsentiere, heißt es auf der offiziellen Olympia-Website. Bing Dwen Dwen trägt demnach eine Ganzkörper-Schale aus Eis, die einem Astronauten-Anzug ähnelt. Dies sei ein Tribut an die Umarmung neuer Technologien für eine Zukunft mit unendlichen Möglichkeiten.

Ein Laternenkind für die Inklusion

An der Seite von Bing Dwen Dwen ist oft Shuey Rhon Rhon (hier geht es zum Vorstellungsvideo) zu sehen. Das rote Maskottchen der Winter-Paralympics, das die Form einer chinesischen Laterne hat, ist jedoch bislang weniger populär.

Shuey Rhon Rhon ist ein chinesisches Laternenkind, dessen Design Elemente des traditionellen chinesischen Papierschnitts und der Ruyi-Ornamente enthält. Die chinesische Laterne selbst ist ein uraltes kulturelles Symbol des Landes, das mit Ernte, Feiern, Wohlstand und Helligkeit assoziiert wird.

Der Name Shuey Rhon Rhon hat mehrere Bedeutungen. „Shuey“ wird genauso ausgesprochen wie das chinesische Zeichen für Schnee, während das erste „Rhon“ im chinesischen Mandarin „einschließen, tolerieren“ bedeutet. Das zweite „Rhon“ bedeutet „schmelzen, verschmelzen“ und „warm“. Kombiniert soll der vollständige Name des Maskottchens den Wunsch nach mehr Inklusion für Menschen mit Beeinträchtigungen in der gesamten Gesellschaft und nach mehr Dialog und Verständnis zwischen den Kulturen der Welt verkörpern.

Die Paralympics werden über 10 Tage vom 4. bis zum 13. März stattfinden (im Zentrum von Peking, in Yanqing und in Zhangjiakou).

(RP)

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