Connect with us

Sie suchen ein bestimmtes Thema?

Reise & Urlaub

Barrierefreies Carsharing: stadtmobil erweitert Angebot

Der Autoverleiher setzt in seiner Flotte ab sofort drei behindertengerecht ausgestattete Passiv-Fahrzeuge in Mannheim und Heidelberg ein.

Fahrzeugübergabe in der Niederlassung Heidelberg: Drei neue Peugeot Rifter GT L2 wurden an den Carsharing-Anbieter Stadtmobil Rhein Neckar übergeben. Produktionsleiter Rainer Brunner und Mobilitätsberater Reinhard Runge (PARAVAN) sowie Volker Durchholz und Dali Tadic von stadtmobil Rhein Neckar.
Fahrzeugübergabe in der Niederlassung Heidelberg: Drei neue Peugeot Rifter GT L2 wurden an den Carsharing-Anbieter Stadtmobil Rhein Neckar übergeben. Produktionsleiter Rainer Brunner und Mobilitätsberater Reinhard Runge (PARAVAN) sowie Volker Durchholz und Dali Tadic von stadtmobil Rhein Neckar. (Foto: PARAVAN)

Der Carsharing Anbieter stadtmobil hat jetzt barrierefreie Fahrzeuge im Fuhrpark. Die Vertreter des führenden Carsharing-Anbieters in der Region Rhein-Neckar haben in der PARAVAN Niederlassung Heidelberg drei nagelneue Peugeot Rifter GT (L2) in Empfang genommen. Die Fahrzeuge sind alle mit einem Heckeinstieg ausgestattet. Zwei Fahrzeuge sind jetzt in Mannheim und eins in Heidelberg buchbar. Das barrierefreie Fahrzeug können stadtmobil-Kunden wie gewohnt per App reservieren. „Wir wollen ein Angebot schaffen, das barrierefrei ist“, sagt Volker Durchholz, zuständig für die Beschaffung und den Einsatz der Fahrzeuge bei stadtmobil, das 2019 das erste CarSharing-Unterehmen mit Gemeinwohl-Zertifikat war und Ende letzten Jahres rezertifiziert wurde.

„Die Anfragen nach barrierefreien Angeboten haben in der Vergangenheit zugenommen“,

berichtet der Fahrzeugbeschaffer, sei es von Privatpersonen oder auch gewerblichen Nutzern wie Pflegediensten, städtischen Einrichtungen oder Fachverbänden für Menschen mit Behinderung. “Bei der Standort Auswahl schauen wir, welche von unseren Stationen sich am besten für diese Art von Fahrzeugen eignen”, erklärt Volker Durchholz. Eine entsprechende Bedienungsanleitung für die fachgerechte Rollstuhlverladung finden die Kunden im Fahrzeug sowie auf der Homepage von stadtmobil.

Das korrekte Befestigen des Rollstuhls muss gelernt sein. Zur Übergabe der Fahrzeuge gab es deshalb eine entsprechende Einweisung von Produktionsleiter Rainer Brunner. Zusätzlich werden entsprechende Tutorials auf der Homepage und im Auto abrufbar sein.

Das korrekte Befestigen des Rollstuhls muss gelernt sein. Zur Übergabe der Fahrzeuge gab es deshalb eine entsprechende Einweisung von Produktionsleiter Rainer Brunner. Zusätzlich werden entsprechende Tutorials auf der Homepage und im Auto abrufbar sein. (Foto: PARAVAN)

Vor der Übergabe bekamen die Verantwortlichen erst einmal eine entsprechende Einweisung, wie der Rollstuhl richtig im Peugeot Rifter befestigt werden muss: „Kofferraumklappe öffnen, Hebel für die Rampe nach unten drücken und herunterklappen, Fahrzeug vorbereiten (z.B. die Gurte aus der Halterung entfernen und den Schalter für die elektrischen Gurte aktivieren), Gurte am Rollstuhl befestigen und den Rollstuhl ins Fahrzeug schieben, hintere Gurte befestigen und überprüfen, Gurtsystem vorschriftsmäßig anlegen und das Fahrzeug verschließen.

„Immer prüfen. Ob die Klappe korrekt eingerastet ist“, sagt Produktionsleiter Rainer Brunner. Ein Video beschreibt die Arbeitsabläufe im Einzelnen. Es ist wichtig, dass sich die Kunden im Vorfeld mit der Materie befassen. „Und wenn es Fragen gibt, können sich die Kunden auch gern bei uns melden“, sagt der Heidelberger Mobilitätsberater Reinhard Runge.

Flexibles Innenraumkonzept

Barrierefreie Fahrzeuglösungen mit Heckeinstieg sind bei den verschiedensten Institutionen seit vielen Jahren auch bei einer Autovermietung im Einsatz. Aber auch bei Familien mit Kindern oder älteren Menschen im Rollstuhl ist diese Mobilitätslösung gefragt. Die PARAVAN GmbH bietet die Mitfahrlösung zum attraktiven Aktionspreis an, mit im Angebot enthalten: der behinderten- bzw. rollstuhlgerechte Umbau mit Heckwanne, Sicherungssystem und manuelle Heckklappe. Ein schneller Weg, um zu einer funktionalen Mobilitätslösung zu gelangen.

Das flexible Innenraumkonzept ist für maximal fünf Personen und einen Rollstuhlstuhl (Aktiv- wie Elektrorollstühle) ausgelegt. Für die Rollstuhlsicherung stehen verschiedene Sicherungssysteme zur Auswahl; von der klappbaren und individuell einstellbaren Kopf- und Rückenlehne (optional) über den flexiblen Dreipunktgurt bis hin zu Kraftknotensystemen. Auf Wunsch kann auch eine Rollstuhleinzugshilfe bestellt werden. Noch ein Vorzug ist die bequeme Einfahrt: großzügige Einfahrtsmaße und ein niedriger Auffahrwinkel an der Heckrampe erleichtern die Einfahrt.

Die Peugeot Rifter sind für die stadtmobil-Nutzer buchbar unter https://rhein-neckar.stadtmobil.de/

(RP/PM)

Veröffentlicht auf

ROLLINGPLANET ist seit 2012 Deutschlands Onlinemagazin für Menschen mit Behinderung und alle anderen. ROLLINGPLANET ist ein Non-Profit-Projekt, realisiert vom Verein Menschen, Medien und Inklusion e.V., München. Mehr über unser Team erfahren Sie hier.

Kommentieren

Leave a Reply

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Werbung
Werbung
Werbung

DERZEIT AM HÄUFIGSTEN GELESEN

LESETIPPS

Werbung

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Technik & Technologien

Auf Basis des Hyundai STARIA entstand bei PARAVAN ein rollstuhlgerechtes Fahrzeug mit zeitgemäßem Design.

Alltag, Freizeit, Geld & Recht, Reise & Urlaub

Barrierefreier Autonachschub für die Autovermietung Avis; Insgesamt 20 neue VW Caddy 5 Maxi werden bis Ende März den Hof des PARAVAN Mobilitätsparks Aichelau verlassen und ihre Reise in die Avis Mietstationen in ganz Deutschland antreten.

Sport

Das spannende Turnier in Heidelberg fand mit dem Team aus dem Freistaat einen verdienten Sieger. Vor allem im Endspiel waren sie kaum zu stoppen – Lob gab es von Bundestrainer Dirk Paßiwan.

Technik & Technologien

Das neue Modell des Rollstuhl-Allrounders war diese Woche auf der REHAB in Karlsruhe zu sehen.