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1. Rollstuhl-Tischtennis-Bundesliga: Borussia feiert neunte deutsche Meisterschaft in Folge

Borussia Düsseldorf bleibt im Rollstuhl-Tischtennis das Maß aller Dinge – Sandra Mikolaschek, Valentin Baus und Thomas Schmidberger blieben in der gesamten Saison 2024/25 ungeschlagen.

Gruppenfoto mit sechs Personen (siehe Bildunterschrift), davor ist ein Aufsteller mit der Zahl "1" aufgestellt
Vorne v.l.n.r.: Sandra Mikolaschek, Valentin Baus, Thomas Schmidberger; hinten v.l.n.r.: Marcel Piwolinski/Präsident, Alexander Schilling/Geschäftsführer, Lukas Ziemann/Teambetreuer. (Foto: Borussia Düsseldorf)

Der alte und neue Deutsche Meister der 1. Rollstuhl-Bundesliga heißt Borussia Düsseldorf. Sandra Mikolaschek, Valentin Baus und Thomas Schmidberger blieben über die gesamte Saison 2024/25 ungeschlagen und triumphierten höchst souverän vor dem TTC Wiehl. Es ist der neunte Titelgewinn in Folge.

Der Kampf um die Meisterschaft war heute schon frühzeitig entschieden. Die Borussia ging mit vier Punkten Vorsprung in den letzten Spieltag und gewann zum Auftakt das direkte Duell gegen Verfolger TT Frickenhausen klar mit 4:1 und war bei nun 22:0 Zählern gegenüber 16:6 und dem deutlich besseren Spielverhältnis nicht mehr einzuholen. Die Titelverteidigung war unter Dach und Fach, doch auch die drei verbliebenen Begegnungen ging das Trio hochmotiviert an, wollte es die Spielzeit ohne Punktverlust beenden. Koblenz und Bayreuth wurden glatt mit 5:0 besiegt, Frankfurt überließ die Borussia lediglich einen Ehrenpunkt.

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Schlussendlich beendeten die Landeshauptstädter die Saison mit der maximalen Ausbeute von 28:0 Punkten vor dem Überraschungszweiten TTC Wiehl (20:8), dem TuS Winterscheid (18:10) und dem punkt- und spielgleichen TT Frickenhausen, das aufgrund der geringeren Satzdifferenz gegenüber Winterscheid auf Rang vier landete.

Schmidberger bester Spieler im Einzel

Der achtfache Paralympics-Medaillengewinner Thomas Schmidberger schloss die Spielzeit mit blütenweißer Weste und 24:0 Siegen im Einzel als bester Spieler ab vor seinem Teamkollegen und Paralympicssieger 2021 Valentin Baus mit 21:3 Siegen. Auch Sandra Mikolaschek, einzige Frau in der Bundesliga, überzeugte und gewann sechs ihrer acht Einzel. Im Doppel dominierten die Düsseldorfer ihre Gegner ebenso, Schmidberger/Baus wurden mit 9:0 Siegen Liga-Primus, Baus/Mikolaschek blieben mit vier Erfolgen in vier Partien ebenfalls ohne Niederlage wie auch das Duo Schmidberger/Mikolaschek (1:0).

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„Wir haben am letzten Spieltag recht souverän gespielt und in keinem Spiel etwas anbrennen lassen. Wir freuen uns sehr, dass uns die Titelverteidigung sicher und klar gelungen ist“, sagt Schmidberger. „Es fühlt sich unglaublich an, von Anfang an dabei gewesen zu sein, beim ersten Meistertitel 2016 und bei allen acht weiteren bis heute“, so Mikolaschek, Paralympicssiegerin 2024. „Es ist schon cool für den Verein und auch für uns, dass der Pokal seit dem ersten Gewinn der Meisterschaft immer bei uns geblieben ist.“

Dank an das Team und die Helfer

„Wir sind sehr froh, diese schwierige Saison nach den Paralympics als Mannschaft so gut gelöst zu haben und freuen uns riesig, dass wir den Titel erneut gewonnen haben. Heute werden wir noch gemeinsam Essen gehen und ein bisschen feiern“, ergänzt Baus.

„Wir sind sehr stolz auf Sandra, Valentin und Tom, dass es ihnen erneut gelungen ist, die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen und das in dieser beeindruckenden Art und Weise. Es ist keine Selbstverständlichkeit, in dieser starken Liga immer wieder den Titel zu verteidigen und mit gleicher Motivation und Siegeswillen an die Aufgaben heranzugehen“, sagt Borussia-Geschäftsführer Alexander Schilling. „Unser Dank gilt auch Teambetreuer Lukas Ziemann und für die perfekte Organisation des heutigen Spieltags im ARAG CenterCourt auch Yvonne Wendeler, Siggi Spielmann und den vielen ehrenamtlichen Helfern.“

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