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NACHRICHTENTICKER

Ernst Jakob Christoffel

Der Gründer und Namensgeber der CBM wurde am 4. September 1876 in Rheydt/Deutsches Reich geboren und starb am 23. April 1955 in Isfahan/Persien. (Foto: CBM)

Bildung statt Bevormundung: Ernst Jakob Christoffel war seiner Zeit weit voraus – trotz aller Widerstände

27.8.2026 – Er gründete Heime für blinde Kinder, entwickelte Blindenschriften und baute seine Arbeit nach Kriegen und Ausweisungen immer wieder neu auf: Im September jährt sich der Geburtstag von Ernst Jakob Christoffel zum 150. Mal. Weiter auf ROLLINGPLANET

Barrierefreiheit an Bahnstationen in der Oberpfalz

27.8.2026 – Über die Barrierefreiheit an den verschiedenen Bahnstationen in der Oberpfalz informiert die Bundesregierung in ihrer Antwort (21/7660) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (21/7338). Maßgeblich für den Bund seien die Vorgaben der Europäischen Technischen Spezifikation für die Interoperabilität im Bereich Personen mit eingeschränkter Mobilität (TSI PRM) und dem daraus resultierenden nationalen Umsetzungsplan, heißt es.

Um barrierefreie Verkehrsangebote möglichst frühzeitig für viele Personen zu schaffen, erfolge eine Vorrangregelung und eine Zielsetzung für den barrierefreien Ausbau insbesondere nach der Nutzungshäufigkeit der jeweiligen Verkehrsstation. Daher plane und realisiere die DB InfraGO AG Maßnahmen zur Barrierefreiheit „insbesondere bahnsteigbezogen entsprechend dem Reisendenaufkommen“.

Bei Störungen an den für die Barrierefreiheit relevanten Einrichtungen bestehen laut Bundesregierung keine festgelegten Mindeststandards oder Fristen für die vollständige Wiederherstellung der Barrierefreiheit. Nach Angaben der DB InfraGO AG würden für die Entstörung technischer Anlagen jedoch vertraglich festgelegte Reaktionszeiten gelten, wird mitgeteilt. Diese regelten, innerhalb welcher Zeit Servicetechniker nach Eingang einer Störungsmeldung, abhängig von der jeweiligen Örtlichkeit, vor Ort sein müssen, um mit der Entstörung zu beginnen.

(RP/hib/HAU)

Thomas Klein

(Foto: Hannover United)

Tomas Klein wechselt zu Hannover United

27.8.2026 – Der Rollstuhlbasketball-Bundesligist verpflichtet den australischen Nationalspieler Klein. Der 3.0-Punktespieler komplettiert mehrere Aufstellungen von Headcoach Martin Kluck. Weiter auf ROLLINGPLANET

Lebenshilfe: Jetzt auch die Verhinderungspflege erhalten

26.8.2026 – Die Bundesvereinigung Lebenshilfe begrüßt den Vorstoß von Gesundheitsminister Carsten Linnemann, pflegenden Angehörigen die Rentenbeiträge nicht kürzen zu wollen. Dazu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Gesundheitsministerin: „Wir sind froh, dass Herr Linnemann den Vorschlag aus dem aktuellen Entwurf nicht übernehmen will. Eltern, die ihr Kind mit Behinderung über viele Jahre pflegen, dürfen dafür nicht auch noch bestraft werden. Meistens sind es die Mütter, die ihre Berufstätigkeit einschränken und zu Hause die Pflege übernehmen. Jetzt muss der Minister außerdem dafür sorgen, dass die Verhinderungspflege erhalten bleibt. Familien mit einem Angehörigen mit Unterstützungsbedarf haben einen sehr belastenden Alltag und brauchen auch mal eine Auszeit, in der sie die Pflege in vertrauenswürdige Hände geben können. Wenn diese Leistung – wie geplant – gestrichen wird, wäre das fatal.“ (RP/PM)

Aktion Mensch alarmiert: Diskriminierung von Menschen mit Behinderung unverändert stark

26.8.2026 – Sechs von zehn Menschen mit Behinderung haben in den letzten fünf Jahren in unterschiedlichen Alltagssituationen Diskriminierung erlebt, etwa doppelt so viele wie in der Gesamtbevölkerung. Damit hat sich die Situation von Menschen mit Behinderung in Bezug auf ihre Diskriminierungserfahrungen im Vergleich zur Vorjahresbefragung nicht verbessert – sie bleibt weiterhin besorgniserregend. Weiter auf ROLLINGPLANET

Victor Ramos übernimmt Trainerposten beim RSV Lahn-Dill

26.8.2026 – Rollstuhlbasketball: Der Spanier führte zuletzt Madrid zum Champions League Sieg. Assistenztrainer wird in der am 17. Oktober startenden Spielzeit 2026/2027 Ralf Neumann sein. Weiter auf ROLLINGPLANET

Special Olympics 2029 Bayern

26.8.2026 – Zwei Städte bewerben sich um die die Ausrichtung der Special Olympics Sommerspiele in Bayern 2029. Dies hat der Verein Special Olympics Bayern nach Ende der Bewerbungsfrist mitgeteilt. Weiter auf ROLLINGPLANET

Gesetzliche Quote greift kaum: Barrierefreie Taxis bleiben Mangelware

21.8.2026 – Laut einer Evaluation des Personenbeförderungsgesetzes wird das Ziel, Menschen mit Mobilitäts- oder Sinneseinschränkungen mehr gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, nur in sehr geringem Maße erreicht. Weiter auf ROLLINGPLANET

Weil Farbe eine Sprache ist

21.8.2026 – Nadine und Sidney malen im Studio 111 zusammen mit anderen Künstlern – weil Bilder manches ohne Worte ausdrücken. Auf der REHACARE sind die Werke in zu sehen – und zu kaufen. Weiter auf ROLLINGPLANET

Vermieter in Bayern kündigt Familie mit behindertem Kind wegen Ruhestörung

16.8.2026 – „Wir sind schockiert von diesem Fall“, sagt Monika Schmid-Balzert, Geschäftsführerin vom Mieterverein München. „Unsere Mitglieder haben versucht, auf die Nachbarn, die sich gestört fühlen, zuzugehen – ohne Erfolg. Andere Nachbarn sehen kein Problem und haben das auch bestätigt. Kinder haben ein Recht auf Entwicklung. Dazu gehört es, dass Kinder auch mal laut sind. Das muss von Nachbarn toleriert werden. Das gilt für jedes Kind, erst recht für Kinder mit Beeinträchtigungen.“ tz

Sachsen-Anhalt: CDU lässt Rollstuhlfahrerin wieder aufstehen

12.8.2026 – Internet-Spott wegen zweier Wahlplakate von Ministerpräsident Sven Schulze (47, CDU). Auf den Plakaten ist dieselbe Frau zu sehen, einmal sitzt sie im Rollstuhl und Schulze verspricht „gute Medizin“. Auf einem anderen Plakat steht sie plötzlich neben Schulze – ohne auf den Rollstuhl angewiesen zu sein. In den sozialen Netzwerken wird er verhöhnt: „Wunderheiler Sven Schulze lässt Rollstuhlfahrer wieder aufstehen.“ Bild

Gamer sitzt nach falschem Notruf im Rollstuhl

10.8.2026 – Tucson (Arizona): Was als Streit in einem Videospiel begann, endete in einer realen Katastrophe. Der US-Amerikaner Axeel Melendez (24) warnte die Polizei vor einem möglichen falschen Notruf durch Hacker. Zwei Tage später stürmten Beamte sein Haus und schossen auf ihn. Heute sitzt er im Rollstuhl und fordert Schadensersatz in Millionenhöhe. Bild

Paukenschlag: RSV Lahn-Dill trennt sich von Michael Paye

7.8.2026 – Der Wetzlarer Rollstuhlbasketball-Bundesligist und sein bisheriger Head Coach gehen nach nur einem Jahr getrennte Wege. Wer wird Nachfolger(in)? Weiter auf ROLLINGPLANET

Hilfsmittel-Reform verfehlt ihr Ziel

6.8.2026 – Viele Familien kämpfen weiter um Rollstühle und Orthesen für ihre Kinder. Eine Studie der Universität Witten/Herdecke zeigt, dass drei von vier Eltern nach der Gesetzesänderung keine Verbesserung erleben. Weiter auf ROLLINGPLANET

Kristina Vogel will zu „Let’s Dance“

6.8.2026 – Seit einem schweren Unfall 2018 sitzt die Olympiasiegerin Kristina Vogel im Rollstuhl. Im Podcast „WONDERMOM“ von Natascha Ochsenknecht (61) sprach die 35-Jährige erneut über ihren Wunsch, sich der RTL-Tanzshow zu stellen und eine für sie neue sportliche Herausforderung anzunehmen. Bereits 2024 hatte sie erklärt, dass sie sich solch einen Auftritt vorstellen könne. Damals sagte sie der „Bild“-Zeitung, sie wolle trotz ihrer Einschränkungen eine neue Form des Ausdrucks finden. Focus

Die Comedians

Okan Seese, Tan Caglar und Timur Turga
(Foto: MDR/Mia Media/Frank Menzel/Melanie Hövelborn)

Ein Blinder, ein Lahmer, ein Tauber

2.8.2026 – Versprochen wird Unterhaltung mit Haltung: Die neue MDR-Comedy-Doku für die ARD Mediathek „Ein Blinder, ein Lahmer, ein Tauber – Die behinderte Job-Challenge“ thematisiert Inklusion dort, wo sie oft besonders herausfordernd ist: im Arbeitsalltag. Mit Selbstironie, überraschenden Begegnungen und Humor stellen sich die drei Comedians Tan Caglar, Timur Turga und Okan Seese Aufgaben, die sie an ihre Grenzen bringen. Die MDR-Produktion kann ab 3. August 2026 in der ARD Mediathek gestreamt werden. Weiter auf ROLLINGPLANET

Werkstätten für behinderte Menschen sollen reformiert werden

27.7.2026 – Die Bundesregierung will Werkstätten für behinderte Menschen neu ausrichten. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas kündigte an, den Berufsbildungsbereich stärker mit dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verbinden und einen Gesetzentwurf zur Reform der Werkstätten vorzulegen. Gegen-hartz

Weitere Nachrichten

Bayerns soziale Infrastruktur und Teilhaberechte: LAG CBP Bayern und Bundesverband CBP warnen vor Leistungslücken

27.7.2026 – Die Landesarbeitsgemeinschaft Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie Bayern (LAG CBP Bayern) und der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. (CBP) warnen vor geplanten Reformen: Durch sie drohen Leistungslücken und der Verlust bewährter Unterstützungsstrukturen für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung. Die vorgesehene Zusammenführung der Leistungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung unter dem Dach des SGB VIII in der vorliegenden Form und zum vorgesehenen Zeitpunkt lehnen die beiden Verbände ab. Sie fordern, bei der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe individuelle Teilhaberechte, wohnortnahe Unterstützungsangebote und eine verlässliche Refinanzierung tarifvertraglicher Vergütungen, sowie die Vergütungen nach kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen zu sichern.

Vertreterinnen und Vertreter beider Verbände haben am 27. Juli 2026 beim Landes-Caritasverband Bayern in München über die Reform des SGB VIII und die aktuellen Vorschläge zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe beraten. Zu Letzteren zählen der Beschluss von Bund und Ländern vom 25. Juni 2026 einschließlich der Anlage „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ sowie die Empfehlungen aus dem Dialogprozess Eingliederungshilfe.

Die Verbände erkennen den finanziellen und organisatorischen Handlungsdruck bei Ländern und Kommunen an. Vermeintliche Entlastung dürfe jedoch nicht durch das Pauschalieren von Leistungen, durch das Schwächen von Rechtsansprüchen oder den Abbau wohnortnaher Angebote erkauft werden. Gerade im Flächenland Bayern müssten bedarfsgerechte und fachlich qualifizierte Unterstützungsangebote auch außerhalb der Ballungsräume erhalten bleiben.

SGB-VIII-Reform: Voraussetzungen für eine Zusammenführung fehlen

Die Voraussetzungen für die vorgesehene Zusammenführung der Leistungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung unter dem Dach des SGB VIII sind aus Sicht der Verbände derzeit nicht gegeben. Die Kinder- und Jugendhilfe ist fachlich, personell, strukturell und finanziell nicht hinreichend auf die Übernahme dieser umfassenden Verantwortung vorbereitet.

Ein Zuständigkeitswechsel allein schafft noch keine inklusive Kinder- und Jugendhilfe. Der Gesetzentwurf sichert weder den individuellen Anspruch auf bedarfsgerechte Teilhabeleistungen noch eine personenzentrierte Bedarfsermittlung ausreichend ab, ebenso wenig behinderungsspezifische Fachlichkeit, barrierefreie Verfahren und den Erhalt spezialisierter Angebote. Auch die Finanzierung, das Leistungserbringungsrecht und die Schnittstellen zu Pflege, Gesundheit und Rehabilitation sind nicht tragfähig geregelt.

Besonders für Kinder und Jugendliche mit komplexen, seltenen oder hohen Unterstützungsbedarfen drohen Leistungslücken durch den Verlust spezialisierter Angebote und den Abbruch bewährter Unterstützungssettings.

„Eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe muss die Situation von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung tatsächlich verbessern, statt nur Zuständigkeiten zu verschieben“, erklärt Wolfgang Tyrychter, Erster Vorsitzender des Bundesverbandes Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie. „Solange individuelle Rechtsansprüche, behinderungsspezifische Fachlichkeit und spezialisierte Angebote nicht verlässlich abgesichert sind, ist dieser Systemwechsel nicht verantwortbar.“ Zudem würde die damit verbundene Verwaltungsreform in Bayern Kosten und zusätzliche Bürokratie durch gesplittete Zuständigkeiten verursachen.

Bayerns soziale Infrastruktur und Tarifbindung sichern

Bayern verfügt über eine vielfältige, über viele Jahre gewachsene soziale Infrastruktur. Sie ermöglicht Menschen mit Behinderung, auch außerhalb der Ballungsräume zu wohnen, zu lernen, zu arbeiten und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Dazu gehören gerade auch die spezialisierten Angebote, die aufgrund ihrer fachlichen Ausrichtung nicht in jeder Kommune vorgehalten werden können, regional aber verlässlich erreichbar bleiben müssen.

Der Erhalt dieser Strukturen setzt qualifizierte Beschäftigte und eine tragfähige Finanzierung voraus. Die Verbände lehnen deshalb Überlegungen ab, die Refinanzierung künftiger Tarifsteigerungen an der Entwicklung der öffentlichen Tarifverträge TVöD und TV-L auszurichten oder entsprechend zu begrenzen. „Bayern braucht auch außerhalb der Ballungsräume verlässliche und fachlich qualifizierte Angebote für Menschen mit Behinderung“, erklärt Landes-Caritasdirektor Pfarrer Dr. Andreas Magg, Vorsitzender der LAG CBP Bayern.

„Dafür müssen die Dienste und Einrichtungen qualifizierte Beschäftigte gewinnen und langfristig halten können. Wer Tarifbindung und faire Bezahlung fordert, muss tarifvertraglich vereinbarte Vergütungen und Vergütungen nach kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen einschließlich ihrer künftigen Steigerungen vollständig und verlässlich refinanzieren. Andernfalls geraten bewährte Angebote wirtschaftlich unter Druck und drohen sich aus der Fläche zurückzuziehen.“

Dienste und Einrichtungen sind verpflichtet, tarifvertraglich vereinbarte Entgelte und Vergütungen nach kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen zu zahlen. Die Refinanzierung dieser Vergütungen darf nicht davon abhängig gemacht werden, ob sie sich parallel zu TVöD oder TV-L entwickeln. Ein Vergleich einzelner Entgeltbestandteile wird den unterschiedlichen Vergütungssystemen nicht gerecht. Tarifliche und kirchliche Vergütungen müssen deshalb einschließlich künftiger Steigerungen vollständig, zeitnah und verlässlich refinanziert werden.

Finanzierungslücken treffen unmittelbar die Menschen mit Behinderung: Stellen bleiben unbesetzt, vertraute Bezugspersonen wechseln, spezialisierte Angebote geraten unter wirtschaftlichen Druck. Gerade Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf sind aber auf die fachliche Kompetenz ihrer Assistenzkräfte und auf verlässliche Beziehungen zu ihnen angewiesen.

Die LAG CBP Bayern und der Bundesverband CBP fordern Bund und Länder auf, die Reformvorhaben grundlegend zu überprüfen und Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen sowie Dienste und Einrichtungen eng einzubeziehen. Reformen müssen Verfahren vereinfachen und tragfähige Strukturen stärken, ohne individuelle Rechte und fachliche Standards zu schwächen: „Die derzeit diskutierte Reform der Kinder- und Jugendhilfe im SGB VIII lehnen wir ab.“ (RP/PM)

EasyJet verweigert paralympischen Athleten das Boarding

22.7.2026 – Trotz vorheriger Genehmigung ließ EasyJet die italienische Powerchair-Football-Nationalmannschaft nicht nach Glasgow fliegen. Für die Sportler platzte damit ein wichtiges Vorbereitungsturnier für die Weltmeisterschaft. Es ist nicht das erste Mal, dass EasyJet wegen des Umgangs mit Reisenden mit Behinderung in die Kritik gerät. Weiter auf ROLLINGPLANET

18-jährige Schauspielerin Kaylee Hottle ist tot

22.7.2026 – Kaylee Hottle übernahm in zwei „Godzilla“-Blockbustern die wichtige Rolle der Jia. Nun kam die gehörlose US-Schauspielerin bei einem Autounfall in Maryland ums Leben. Sie wurde 18 Jahre alt. Spiegel

Bus- und Tram-Haltestellen: Barrierefreiheit oft mit großen Hürden

21.7.2026 – ADAC testet in zehn deutschen Städten, wie gut Menschen mit Mobilitäts- oder Sehbeeinträchtigungen Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs nutzen können. Ergebnis: Vielfach fehlt es an elementaren Dingen. Weiter auf ROLLINGPLANET

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Neuer digitaler Assistent für inklusive Mobilität geplant: EMIU Exklusiv Mobil – Inklusiv Unterwegs

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Sunrise Medical und Scoozy bringen neues Elektromobil auf den Markt

Mit dem Modell „Sterling S800 by Scoozy“ hat Sunrise Medical seine Elektromobil-Produktlinie „Sterling“ um ein...

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Deutsche Bahn (DB) darf Menschen mit Behinderungen weiter diskriminieren – neun Jahre Kampf vergebens

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL hat den Rechtsstreit gegen die Deutsche Bahn (DB) verloren. Die ISL wollte erreichen, dass Ein- und Ausstiegshilfen nach entsprechender Voranmeldung zu allen Zeiten zur Verfügung gestellt werden, zu denen Züge rollen.

Inklusion ist kein Randthema – sondern Maßstab für den Fortschritt unserer Gesellschaft

Für eine Gesellschaft, in der jeder Mensch sagen kann: Ich gehöre dazu. Ein Kommentar von Heike Heubach (SPD), die als erste Gehörlose seit März 2024 Mitglied des Deutschen Bundestages ist.

KI: Große Chancen, aber längst keine Chancengleichheit

Aktion Mensch-Studie: Künstliche Intelligenz kann Teilhabe stärken – wenn sie inklusiv gestaltet wird. Die Sozialorganisation weist anlässlich des bundesweiten Digitaltags am 26. Juni auf Potenziale, aber auch auf erhebliche Nutzungshürden bei Künstlicher Intelligenz hin.

REHACARE REPORT 2026: Selbstbestimmung braucht mehr als Reformen

REHACARE International startet eine groß angelegte Studie zur Zukunft der Hilfsmittelversorgung, die die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt.

Neues Medikament weckt Hoffnung für Menschen mit fortschreitender Multipler Sklerose

Für viele Menschen mit MS haben moderne Therapien die Behandlung in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Dennoch gab es bislang für eine besonders belastende Verlaufsform der Erkrankung kaum wirksame Behandlungsmöglichkeiten. Das könnte sich nun ändern: Die Europäische Union hat erstmals ein Medikament speziell für Patienten mit nicht-schubförmiger sekundär progredienter Multipler Sklerose (SPMS) zugelassen.

Sachverständigenkritik an Behindertengleichstellungsgesetz

Der Gesetzentwurf verfolgt laut Bundesregierung für den privaten Bereich das Ziel, den Zugang zu privaten Gütern und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen spürbar und nachhaltig zu verbessern, ohne dabei Unternehmen „unverhältnismäßig stark“ zu belasten. Die geplante Novellierung wird von Sachverständigen unterschiedlich beurteilt.

IRMA Hamburg: Erfolgreiche Premiere für die Messe Karlsruhe im Norden

Vom 18. bis 20. Juni 2026 fand die IRMA Hamburg erstmals unter der Leitung der Messe Karlsruhe statt und bekräftigte ihre führende Rolle im norddeutschen Raum: 99 Prozent der Besuchenden vergaben Bestnoten für ihren Messebesuch und würden die Veranstaltung im Bekanntenkreis weiterempfehlen.

„Suche: Frau mit Down-Syndrom für Sex“

"Wer will eine behinderte Frau ...?" - mit diesem Satz in einem Online-Forum beginnt die Recherche von "Y-Kollektiv"-Reporterin Carolin von der Groeben. Was zunächst wie ein extremer Einzelfall wirkt, führt schnell tiefer: In verschiedenen Foren und auf Datingplattformen stößt sie auf Männer, die gezielt nach Frauen mit Lernschwierigkeiten, wie beispielsweise dem Down-Syndrom, suchen und sie offen sexualisieren.

FC Bayern testet inklusive Autogrammkarten

Beim Rekordmeister gibt es jetzt neben den gängigen Autogrammkarten auch ganz spezielle Karten für Menschen mit einer Sehbehinderung. Der Fußballclub testet diesen Fan-Service im Rahmen eines Pilotprojekts.

Roboter helfen bei Schlaganfall-Reha

Ein Forschungsprojekt der Universität Bielefeld weckt Hoffnung für hunderttausende Betroffene. Im EU-Projekt PRIMI arbeitet ein Team internationaler Wissenschaftler*innen daran, Roboter zu entwickeln, die menschliche Bewegungen verstehen und gezielt in der Rehabilitation unterstützen. Ziel ist es, Therapien effektiver, individueller und zugänglicher zu machen.

Die Conterganstiftung trauert um Margit Hudelmaier

Margit Hudelmaier hat das Leben vieler Menschen mit Conterganschädigung in Deutschland verändert. Die Conterganstiftung trauert um ihr Vorstandsmitglied und um eine Frau, die über Jahrzehnte eine der beständigsten Stimmen für die Rechte von Betroffenen war.

Eigenständigkeit, Engagement und Forschung: Lara Wilkin und ihr Weg mit moderner Armprothetik

Lara Wilkin promoviert gerade mit Fokus auf die Prothetik der oberen Extremitäten. Sie spricht auf internationalen Kongressen über moderne Prothesentechnik. Als Gründerin der Arm Prosthesis Community und Amputations-Peer fördert sie die Aufklärung und den Austausch von Betroffenen. Ihr vielfältiges Engagement resultiert aus ihren eigenen Erfahrungen mit der Amputation eines Unterarms – und zeigt Herausforderungen für eine moderne Hilfsmittelversorgung.

Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen (KBB) positioniert sich zur Diskussion um Leistungskürzungen

Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen veröffentlichen zum Abschluss ihres 71. Treffens in Celle am 22./23. April 2026 eine gemeinsame Position zu den diskutierten Leistungskürzungen.

Über den verfassungsrechtlichen Anspruch auf existenzsichernde Leistungen im demokratischen Rechtsstaat

Soziale Sicherheit ist ein zentraler Pfeiler des demokratischen Rechtsstaats. Doch wie weit reicht dieser Anspruch tatsächlich? Roland Rosenow, neuer Professor für Recht der Sozialen Sicherung an der Katholischen Hochschule Freiburg, ordnet im Interview die rechtlichen Grundlagen, politischen Spielräume und die gesellschaftliche Verantwortung ein.

Paritätischer enthüllt internes Arbeitspapier: Drastische Kürzungspläne gefährden Leistungen für Menschen mit Behinderungen, Kinder und Familien

Dem Paritätischen Gesamtverband liegt ein internes Arbeitspapier vor, das belegt: Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände diskutieren im Verborgenen drastische Kürzungen bei Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen.

Bildung mit allen Sinnen

Taubblindheit wird häufig nicht erkannt - bislang fehlt ein standardisiertes Diagnoseverfahren und somit auch die passende Begleitung für Betroffene. Professorin Andrea Wanka von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg will diese zentrale Versorgungslücke schließen: Gemeinsam mit Kooperationspartner:innen entwickelt sie ein Einschätzungsverfahren, das frühzeitige Förderung ermöglicht und flächendeckend in Deutschland eingesetzt werden soll.

„Alles steht und fällt mit der Eingliederungshilfe!“

Beim Parlamentarischen Abend der Lebenshilfe appellierte gestern die Bundesvorsitzende Ulla Schmidt an die Abgeordneten des Bundestages, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung nicht zu gefährden und keine Leistungskürzungen zuzulassen.

Große Resonanz beim 10. Bayerischen Landestreffen der Gehörlosen in Würzburg

Unter der Schirmherrschaft von Markus Söder fand am 10. und 11. April 2026 in Würzburg das 10. Bayerische Landestreffen der Gehörlosen statt. Nach Angaben der Veranstalter nahmen rund 1.000 Menschen teil. Die Stadt wurde damit für zwei Tage zu einem zentralen Treffpunkt der bayerischen Gehörlosen- und Gebärdensprachgemeinschaft mit Fokus auf Austausch, Kultur und politische Themen.

Humanitäre Katastrophe im Sudan: Die Schwächsten zahlen den höchsten Preis

Der Krieg im Sudan trifft die gesamte Bevölkerung – doch für Menschen mit Behinderung ist die Situation besonders dramatisch. Flucht, medizinische Versorgung und selbst der Zugang zu Hilfsgütern sind für sie oft kaum möglich.

„Bei Anruf Kultur“: Bundesweit einzigartiger Zugang zu Kultur steht vor dem Aus

„Bei Anruf Kultur“ bietet insbesondere älteren Personen und Menschen mit Einschränkungen kostenlose Telefonführungen in Museen und mehr. Ab Herbst 2026 kann mit dem in Hamburg gegründeten, bundesweit etablierten Projekt Schluss sein – die Förderung läuft aus, die Anschlussfinanzierung ist nicht gesichert.

An dieser Stelle zählt nicht das Datum, sondern die Relevanz: Finden Sie ab hier Berichte und Themen, die wir unabhängig vom Veröffentlichungstermin wichtig und lesenswert finden.

Ryanair verweigert 13-jährigem Fan ohne Arme und Beine die Mitnahme seines Elektrorollstuhls

Dáire Gorman wurde als Superfan des FC Liverpool bekannt – unvergessen ist der Tag, an dem er Jürgen Klopp persönlich kennenlernte. Unvergessen wird wohl auch sein jüngstes Erlebnis bleiben.

Sozialhilfe muss Heimfahrten für Menschen mit Behinderung finanzieren

Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem wegweisenden Urteil entschieden und damit einem schwerbehinderten Mann Recht gegeben.

Die AfD ist eine Gefahr für behinderte Menschen

Inklusion ist die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit einer Behinderung. Die AfD will dies zerstören. Ein Kommentar von Jessica Volk und Sebastian Jung, Vorstand Martinsclub Bremen e. V.

John McFall: Ein kleiner Schritt für einen Menschen – aber ein riesiger Sprung für die Inklusion?

Er ist Paralympics-Sprinter, Arzt – und nun auch Raumfahrtpionier: Der Brite John McFall wurde als erster Mensch mit körperlicher Behinderung von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für ein Astronautenprogramm ausgewählt. Jetzt könnte sogar ein Flug zur ISS – oder zum Mond – bevorstehen. Von Thomas Bätzner

Rául Krauthausen hat Disability Burn-out

Einer der bekanntesten deutschen Behindertenaktivisten fürchtet, in einer Abwärtsspirale aus Behinderung, Erschöpfung, Untätigkeit und Selbstvorwürfen festzustecken.

Wie erkläre ich Kindern Querschnittlähmung?

In der neuesten Ausgabe von „Taxi ins Mich“ für junge Zuhörer:innen erkunden Tessa, Yassin und Ella die Wirbelsäule, das Rückenmark – und eine mysteriöse Geisterstadt…

Seltene Krankheiten: Zwei Mädchen kämpfen gegen heimtückische Knubbel

Über vier Millionen Menschen in Deutschland haben eine von mehr als 6000 Erkrankungen, die nur wenige haben. Dazu zählen zwei Mädchen, die trotz aller Sorgen ganz konkrete Zukunftsträume haben. Von Jörg Schurig

Valencia setzt auch auf Barrierefreiheit

Spaniens Designhauptstadt hat sich viel vorgenommen – und kombiniert Geschichte  und Tradition mit Nachhaltigkeit, Sinn für Design und mediterraner Lässigkeit. Von Alexandra Frank

Ein Teil von mir – Narben machen (k)einen Unterschied

17 Unfälle - 17 Geschichten: Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V. eröffnet eine neue virtuelle Ausstellung, die Mut machen und aufklären soll.

Siamesische Zwillinge zeigen, wie Demokratie und Wahlgeheimnis funktionieren

Sohan und Mohan Singh sind seit ihrer Geburt verbunden. Jetzt nahmen sie erstmals an einer Wahl statt – mit dunklen Brillen. Aber nicht nur das ist bemerkenswert.